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Okt
12
Mi
BAOBAB – Aufbau von Literalität: Anregungen und Materialien zum Lesen als soziale Praxis (MUKompP) @ BAOBAB
Okt 12 um 14:50 – 17:20
BAOBAB – Aufbau von Literalität:
Anregungen und Materialien zum Lesen als soziale Praxis (MUKompP)
4022IKL505 MI, 12.10.2022 14:50-17:20 Uhr
Vortragende Susanne Lemmerer-Fischer
Zielgruppe Lehrer*innen der Primarstufe und Sekundarstufe I
Für ein gelingendes Leben in Vielfalt brauchen wir eine Vielfalt an Geschichten und einen vorurteilsbewussten Umgang damit. Der Einsatz des Bücherdrachens LESELILLI in Schulen und Kindergärten kann interkulturelle Sensibilität und Kompetenz fördern und die Sprach-, Literacy- und Lesekompetenzen der Kinder stärken.Der Bücherdrache LESELILLI ist ein langer Stoffdrache mit 25 aneinandergehängten Stofftaschen, in denen sich jeweils vorurteilsbewusste und teilweise mehrsprachige Bilder- und Sachbücher zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten, wie Vielfaltserfahrung, Identitätsstärkung und einem dialogischen Miteinander, befinden. Zusätzlich zu dem Bücherdrachen gibt es einen Methodenkoffer voller Materialien und Ideen dazu, wie sich die Inhalte der einzelnen Bücher vertiefen und die Sprach- und Lesekompetenz der Kinder fördern lassen.

Das Projekt setzt sowohl an den Bedürfnissen der Pädagog*innen nach methodischen Hilfestellungen in der Praxis, als auch an dem Bedarf der Kinder nach Bildern und Geschichten, die eine positive Identitätsentwicklung und Vielfaltserfahrung im gemeinsamen Dialog unterstützen, an.

Diese Fortbildung richtet sich an alle Pädagog*innen, die Interesse an Methoden der Sprach-, Literacy- und Leseförderung haben und mehr über die Einsatzmöglichkeiten des Bücherdrachens erfahren möchten.

Okt
15
Sa
Austausch und Materialbörse zum Muttersprachlichen Unterricht (MuKompP)
Okt 15 um 14:00 – 18:10
Austausch und Materialbörse zum Muttersprachlichen Unterricht (MuKompP)
4022IKL502 SA, 15.10.2022 14:00-18:10 Uhr
Vortragende Rainer Hawlik
Zielgruppe Lehrer*innen für Muttersprachlichen Unterricht
Im kollegialen Austausch stellen die Teilnehmer*innen einander gelungene Unterrichtsmodelle, Sequenzen und Unterrichtsmaterialien zum Muttersprachlichen Unterricht (Primarstufe, Sekundarstufe I) im Rahmen einer Materialbörse vor und diskutieren miteinander ihre Unterrichtshandlungen. Als Impuls wird zu Beginn der Veranstaltung ein Vortrag von Rainer Hawlik gehalten, in dem der Vortragende in seiner Funktion als pädagogischer Berater des Magazins TRIO (Kooperationspartner der PH Wien), über das Thema referiert, wie anhand ausgesuchter Beispiele aus dem mehrsprachigen Magazin Leseförderung in Erst- und Zweitsprache initiiert werden kann.Der Austausch im Rahmen der Fortbildung lebt von Ihrer Initiative als Lehrer*in für Muttersprachlichen Unterricht: Nehmen Sie Unterrichtsmodelle, Sequenzen und Unterrichtsmaterialien zu dieser Fortbildung mit und geben Sie sich gegenseitig Feedback!
Okt
20
Do
Gut ankommen – Traumasensibler Unterricht für Schüler*innen aus der Ukraine
Okt 20 um 14:00 – 14:00
Inhalt des zweiteiligen Workshops:
Schüler*innen, die Krieg und Flucht erlebt haben, sind häufig psychisch belastet. Traumatische Erinnerungen, Stress, Ängste und Sorgen sind eine Hürde für Konzentration und Lernen und stellen Klassengemeinschaften und Lehrkräfte auch sozial/emotional vor große Herausforderungen. In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen von Stress, Krisen und Trauma im Schulkontext und wie Lehrkräfte bei der Bewältigung solcher unterstützen können. Praxisnah erarbeiten wir, wie psychische Belastungen erkannt und altersentsprechend und angemessen reagiert werden kann. Möglichkeiten für traumasensiblen Unterricht werden besprochen und Tipps für psychologische Erste Hilfe geteilt. Für den jeweiligen Schulkontext werden relevante Fallbeispiele erörtert. Lehrer*innen kennen die Voraussetzungen und die Bedeutung mentaler Gesundheit und können diese auch den Schüler*innen vermitteln.
Durchführung erfolgt durch http://www.afya.at
Wer darf teilnehmen?
Geschlossene Gruppe der Wiener Lehrkräfte des Erstsprachenunterricht Ukrainisch und Russisch
Kontakt: rainer.hawlik@phwien.ac.at
Nov
17
Do
Gut ankommen – Traumasensibler Unterricht für Schüler*innen aus der Ukraine
Nov 17 um 14:00 – 14:00
Inhalt des zweiteiligen Workshops:
Schüler*innen, die Krieg und Flucht erlebt haben, sind häufig psychisch belastet. Traumatische Erinnerungen, Stress, Ängste und Sorgen sind eine Hürde für Konzentration und Lernen und stellen Klassengemeinschaften und Lehrkräfte auch sozial/emotional vor große Herausforderungen. In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen von Stress, Krisen und Trauma im Schulkontext und wie Lehrkräfte bei der Bewältigung solcher unterstützen können. Praxisnah erarbeiten wir, wie psychische Belastungen erkannt und altersentsprechend und angemessen reagiert werden kann. Möglichkeiten für traumasensiblen Unterricht werden besprochen und Tipps für psychologische Erste Hilfe geteilt. Für den jeweiligen Schulkontext werden relevante Fallbeispiele erörtert. Lehrer*innen kennen die Voraussetzungen und die Bedeutung mentaler Gesundheit und können diese auch den Schüler*innen vermitteln.
Durchführung erfolgt durch http://www.afya.at
Wer darf teilnehmen?
Geschlossene Gruppe der Wiener Lehrkräfte des Erstsprachenunterricht Ukrainisch und Russisch
Kontakt: rainer.hawlik@phwien.ac.at
Nov
21
Mo
Einfluss von Zweisprachigkeit/Mehrsprachigkeit auf den Erstsprachenunterricht (MUKompP)
Nov 21 um 14:50 – 17:20
Einfluss von Zweisprachigkeit/Mehrsprachigkeit
auf den Erstsprachenunterricht (MUKompP)
4022IKL508 MO, 21.11.2022 14:50-17:20 Uhr
Vortragende Azra Hodzic-Kadic
Zielgruppe Lehrer*innen der Primarstufe und Sekundarstufe I
Die Fortbildung basiert auf verschiedenen Untersuchungen, die zeigen, wie es möglich ist, die sogenannte gleichzeitige Zweisprachigkeit zu erwerben. Es wird auch darüber gesprochen, wie sich Zweisprachigkeit auf die phonetisch-phonologische, morphologische, syntaktische und semantische Ebene des Erwerbs einer L1 auswirkt. Anhand von Untersuchungen aus Deutschland, Österreich und Schweden wird Lehrkräften gezeigt, wie sie die Herausforderungen des Muttersprachlichen Unterrichts gut bewältigen können und das Gelernte praktisch im Muttersprachlichen Unterricht umsetzen.
Vor(ur-)teile der Zweisprachigkeit
Nov 21 um 14:50 – 17:20

Am Montag, 21. November 2022 von 14:50 bis 17:20 Uhr findet an der PH Wien der Vortrag „Vor(ur-)teile der Zweisprachigkeit“ von Zwetelina Ortega im Rahmen der Wanderausstellung „Bilingualität leben – Fokus auf die Grenzregion“ statt, die von 21. November 2022 bis 11. Dezember 2022 an der PH Wien zu sehen sein wird.

Der Vortrag mit anschließendem Austausch und Buffet gibt einen Überblick darüber, welche Vorteile und Besonderheiten die Förderung von Bilingualität und Mehrsprachigkeit in Österreich und der Slowakei haben kann. Der Fokus wird dabei auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Bildung und Ausbildung der Kinder, den Arbeitsmarkt und ein gutes wirtschaftliches Wachstum in der Region gelegt. Weiters geht die Vortragende Mag.ᵃ Zwetelina Ortega der Frage nach, was Kinder brauchen, um sich erfolgreich in all ihren Sprachen zu entfalten und was die Familie, der Kindergarten, die Schule sowie politische Entscheidungsträger dazu beitragen können. Ebenso werden gängige Vorurteile und Mythen in Bezug auf Bilingualität analysiert und richtiggestellt. Vortrag und Wanderausstellung finden im Rahmen des grenzüberschreitenden INTERREG Projekts „Bildungskooperationen in der Grenzregion SK-AT¬_bilingual“ statt, die PH Wien fungiert als strategischer Partner der BD Wien.

Hier können Sie sich ab sofort für diese Fortbildung anmelden: https://www.ph-online.ac.at/ph-wien/ee/ui/ca2/app/desktop/#/slc.tm.cp/student/courses/292021?$ctx=design=ca;lang=de&$scrollTo=toc_overview

Dez
6
Di
Frühe türkisch-deutsche Literalität: Erfassung und Interpretation (MUKompP)
Dez 6 um 14:00 – 17:20
Frühe türkisch-deutsche Literalität: Erfassung und Interpretation (MUKompP)
4022IKL507 DI, 06.12.2022MO, 16.01.2023 14:00-17:20 Uhr14:00-17:20 Uhr
Vortragende Inci Dirim, Rainer Hawlik et al.
Zielgruppe Muttersprachliche Lehrer*innen, die Türkisch unterrichten
Das BMBWF hat im Schuljahr 2019/20 Hochschullehrende beauftragt, im Bereich des Muttersprachlichen Unterrichts auf Basis bestehender Fort- und Weiterbildungsangebote und Bedarfe an der Entwicklung von Modellen und Konzepten für Qualifizierungsangebote von Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts mitzuwirken. In diesem Zusammenhang wurde im Herbst 2020 ein Kompetenzprofil für Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts (MUKompP) entwickelt. Dieses soll Personen der Schulaufsicht und Schulleitungen als Orientierungshilfe bei der Einschätzung von Qualifikationsangeboten und/oder -bedarfen zur Verfügung stehen und den Pädagogischen Hochschulen Österreichs als inhaltliche Orientierung zur Weiterentwicklung der eigenen Qualifikationsangebote für Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts in der Aus-, Fort- und Weiterbildung dienen.Diese Fortbildung richtet sich explizit an Muttersprachliche Lehrer*innen, die Schüler*innen in Türkisch unterrichten. Kinder und Jugendliche, die in Österreich mit den Sprachen Türkisch und Deutsch aufwachsen, verwenden diese Sprachen nicht nur getrennt, sondern oft in kombinierten Formen. Zusätzlich kommt oft eine dialektale und soziolektale Variation der Sprachen zur Anwendung. Mit dem neuen Diagnoseverfahren „ELA“ wird es möglich, zu erfassen und zu interpretieren, welche kreativen Formen von literalem Schreiben Kinder unter diesen Rahmenbedingungen entwickeln. In der Fortbildung soll das Verfahren „ELA“ vorgestellt und an Beispielen geübt werden.
Jan
9
Mo
Alphabetisierung (MUKompP/DaZKompP)
Jan 9 um 14:00 – 18:10
Alphabetisierung (MUKompP/DaZKompP)
4022IKL506 MO, 26.09.2022MO, 09.01.2023 14:00-18:10 Uhr14:00-18:10 Uhr
Vortragende Ahmed Alhiji et al.
Zielgruppe Lehrer*innen der Primarstufe und Sekundarstufe I, die im Bereich des Muttersprachlichen Unterrichts und Deutsch als Zweitsprache tätig sind
Dieses Fortbildungsangebot richtet sich explizit an Lehrer*innen für den Muttersprachlichen Unterricht (MU) und für Deutsch als Zweitsprache (DaZ), die in Wien im Einsatz sind. Diese mehrteilige Fortbildung deckt Bereiche beider Kompetenzprofile (KompP) ab.Umfangreiches Konzept:

Fortbildung_Alphabetisierung

Das BMBWF hat im Schuljahr 2019/20 Hochschullehrende beauftragt, im Bereich des Muttersprachlichen Unterrichts auf Basis bestehender Fort- und Weiterbildungsangebote und Bedarfe an der Entwicklung von Modellen und Konzepten für Qualifizierungsangebote von Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts mitzuwirken. In diesem Zusammenhang wurde im Herbst 2020 ein Kompetenzprofil für Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts (MUKompP) entwickelt. Dieses soll Personen der Schulaufsicht und Schulleitungen als Orientierungshilfe bei der Einschätzung von Qualifikationsangeboten und/oder -bedarfen zur Verfügung stehen und den Pädagogischen Hochschulen Österreichs als inhaltliche Orientierung zur Weiterentwicklung der eigenen Qualifikationsangebote für Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts in der Aus-, Fort- und Weiterbildung dienen.

Handlungsorientiertes Lernen in mehrsprachigen Klassenzimmern
Jan 9 um 14:50 – 17:20
Handlungsorientiertes Lernen in mehrsprachigen Klassenzimmern
4022IKL504 MO, 09.01.2023 14:50-17:20 Uhr
Vortragende Esra Güngör
Zielgruppe Lehrer*innen der Primarstufe und Sekundarstufe I
Die Lehrveranstaltung soll den Teilnehmer*innen einen handlungsorientierten Zugang zur Sprachförderung in mehrsprachigen Klassenzimmern ermöglichen. Es werden schulpraktische Beispiele aus dem Sachunterricht vorgestellt, die durch experimentierendes Lernen einen kindgerechten und spaßbetonten Unterricht erlauben. Sprachliche Herausforderungen im Sachunterricht werden verdeutlicht und es wird nach Lösungen gesucht, sprachliche Barrieren zu verhindern bzw. zu minimieren.
Jan
16
Mo
Frühe türkisch-deutsche Literalität: Erfassung und Interpretation (MUKompP)
Jan 16 um 14:00 – 17:20
Frühe türkisch-deutsche Literalität: Erfassung und Interpretation (MUKompP)
4022IKL507 DI, 06.12.2022MO, 16.01.2023 14:00-17:20 Uhr14:00-17:20 Uhr
Vortragende Inci Dirim, Rainer Hawlik et al.
Zielgruppe Muttersprachliche Lehrer*innen, die Türkisch unterrichten
Das BMBWF hat im Schuljahr 2019/20 Hochschullehrende beauftragt, im Bereich des Muttersprachlichen Unterrichts auf Basis bestehender Fort- und Weiterbildungsangebote und Bedarfe an der Entwicklung von Modellen und Konzepten für Qualifizierungsangebote von Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts mitzuwirken. In diesem Zusammenhang wurde im Herbst 2020 ein Kompetenzprofil für Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts (MUKompP) entwickelt. Dieses soll Personen der Schulaufsicht und Schulleitungen als Orientierungshilfe bei der Einschätzung von Qualifikationsangeboten und/oder -bedarfen zur Verfügung stehen und den Pädagogischen Hochschulen Österreichs als inhaltliche Orientierung zur Weiterentwicklung der eigenen Qualifikationsangebote für Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts in der Aus-, Fort- und Weiterbildung dienen.Diese Fortbildung richtet sich explizit an Muttersprachliche Lehrer*innen, die Schüler*innen in Türkisch unterrichten. Kinder und Jugendliche, die in Österreich mit den Sprachen Türkisch und Deutsch aufwachsen, verwenden diese Sprachen nicht nur getrennt, sondern oft in kombinierten Formen. Zusätzlich kommt oft eine dialektale und soziolektale Variation der Sprachen zur Anwendung. Mit dem neuen Diagnoseverfahren „ELA“ wird es möglich, zu erfassen und zu interpretieren, welche kreativen Formen von literalem Schreiben Kinder unter diesen Rahmenbedingungen entwickeln. In der Fortbildung soll das Verfahren „ELA“ vorgestellt und an Beispielen geübt werden.